Austauschring

Richtlinien

für den Austauschring für Absolventen der deutschen Hochschulen für Brauwesen, Doemens Akademie, VLB Meisterschule und Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Ulm

1.) Der Austauschring für Absolventen höherer brautechnischer Fachschulen soll dem brautechnischen Nachwuchs die Möglichkeit geben, sein theoretisches Wissen zu vertiefen und sein praktisches Können systematisch zu erweitern. Den Unternehmen, die sich am Austauschring beteiligen, wird ein Zugang vermittelt zu den theoretischen Arbeiten, die an der Hochschule durchgeführt werden.

2.) Die Beteiligung am Austauschring ist freiwillig.

3.) Die Austauschzeit kann 2 Jahre betragen und sollte aufgegliedert sein in 4 Perioden zu je 6 Monaten.

4.) Die Austauschteilnehmer durchlaufen nach Möglichkeit die gesamte Austauschzeit und schließen andere Arbeitsverträge erst mit Wirkung nach Beendigung der Austauschzeit ab. Jeweils 4 Austauschbetriebe verpflichten sich, den Austauschteilnehmer für insgesamt 2 Jahre zu beschäftigen.

5.) Voraussetzung für die Zulassung zum Austauschring ist der erfolgreiche Abschluss einer der o. g. Hochschulen oder Fachschulen und die Leistungsbefähigung durch ein Auswahlgremium.

6.) Das Auswahlgremium wird gebildet durch das Präsidium des DBMB. Vorschläge zur Aufnahme in den Austauschring unterbreitet das für Arbeits- und Sozialwesen zuständige Präsidiumsmitglied in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer des DBMB. Ein weiteres Kriterium für die Zulassung ist die vom Austauschteilnehmer erbrachte Studienleistung. Die Abschlussnote soll über dem Notendurchschnitt des Semesters liegen, und der wissenschaftliche Leiter sollte eine Förderung des Austauschteilnehmers befürworten.

7.) Der Austauschteilnehmer wird für die Dauer der Austauschperiode in das Angestelltenverhältnis übernommen. Für diesen Zweck wird ein befristeter Praktikantenvertrag abgeschlossen.

8.) Das Gehalt wird im Rahmen der Tarifgruppen VI bis VIII des jeweils regional geltenden Entgelttarifvertrages zwischen dem Praktikanten und dem Betrieb frei vereinbart. Jeder Betrieb gewährt dem Austauschteilnehmer entweder zu Beginn oder zu Ende des Austauschverhältnisses 50 % des regional tariflich gültigen Urlaubes. Damit wird erreicht, dass die Urlaubszeit in der Übergangszeit von Betrieb 1 zu Betrieb 2 bzw. von Betrieb 3 zu Betrieb in einer Periode genommen werden kann.

9.) Arbeitsgebiete

Dem Austauschteilnehmer werden Arbeitsgebiete zugewiesen, die seiner beruflichen Fortbildung dienen, sein theoretisches Wissen dem Betrieb vermitteln und sein praktisches Können erweitern. Geeignete Arbeitsgebiete sind Teilbereiche des Betriebes, der Betriebskontrolle sowie die Übernahme zeitlich begrenzter Forschungs- und Untersuchungstätigkeit im Betrieb. Vor Beginn der Tätigkeit in dem jeweiligen Betrieb informiert der Betrieb Austauschteilnehmer und das Austauschgremium über die vorgesehenen Einsatzgebiete. Der Austauschteilnehmer erhält nach Abschluss eines halben Jahres von der Betriebsleitung ein Zeugnis.

10.) Der Teilnehmer informiert den DBMB über jeden Wechsel in einen anderen Betrieb und erstellt einen Erfahrungsbericht zu jeder Periode.

11.) Eine vorangegangene Anstellung in einem Betrieb ist Ausschlusskriterium für den Austauschring.